Sebastian Steudtner

Lexikon/Glossar Disziplinen des Towsurfing

Lexikon/Glossar 

Disziplinen des Surfens:

Tow-Surfing
(Surfen mit Jetski-Unterstützung; )
der Surfer wird mit Hilfe eines Jetskis in Wellen gezogen, die aufgrund ihrer Größe (15- 25m) nicht mehr mit Muskelkraft angepaddelt werden können.

Longboarding
(Surfen mit einem Langbrett)
Longboarden bezeichnet das klassische Wellenreiten mit einem langen Board (ca. 200 - 350cm), Durch die Länge und das hohe Volumen des Bretts kann man sehr kleine und kraftlose Wellen surfen.

Shortboarding
(Surfen mit einem Kurzbrett)
Shortboards sind kleine Bretter ohne Volumenreserven (ca. 120 - 190cm). Alle Arten von Wellen bis zu einer bestimmten Größe (ca.10m) können mit einem Shortboard gesurft werden.

Bodyboarding
(Surfen im Liegen)
Beim Bodyboarden liegt der Surfer mit dem Oberkörper auf einer Art Schwimmbrett. Mit Flossen an den Füßen erreicht der Surfer die benötigte Geschwindigkeit um auf die Welle zu gelangen.

Bodysurfing
(Surfen ohne Surfbrett)
Beim Bodysurfen verzichtet der Surfer auf ein Surfboard und surft die Welle nur mit seinem Körper. Dabei lässt er sich von der Welle mitreißen und gleitet mit dem Bauch über die Wasseroberfläche.

SUP
(Wellenreiten mit Stechpaddel)
Stand up Paddlesurfing ist eine Form des Longboardens wobei der Surfer statt im Liegen, im Stehen mit einem Stechpaddel die benötigte Geschwindigkeit aufnimmt.

Windsurfing
(Surfen mit Segel)
Windsurfer benutzen die Kraft des Windes wie Segelboote um Vortrieb zu bekommen. Dabei ist ein Segel (3- 10qm2 je nach Stärke des Windes) zentral auf dem Surfbrett montiert, der Windsurfer benutzt Fußschlaufen um sich optimal auf dem Brett halten zu können. Windsurfen ist in verschiedene Disziplinen unterteilt: Wave, Freestyle, Slalom, Speed und das Olympische Windsurfen.

Die Welle: Swell
(Energie Schub im Wasser)
Große Stürme setzen eine Energie, die sich in eine bestimmte Richtung bewegt frei. Diese Energie türmt das Wasser auf und wird beim Aufprall auf eine Küste zur Welle.

Wave
(Welle)
Siehe Swell

Big-Wave
(Grosse Welle, Riesenwelle, Monsterwelle)
Big-Waves entstehen wie normale Wellen, nur brauchen sie wesentlich größere Stürme dabei können sie eine Größe bis zu 25m erreichen.

Face
(Das Gesicht der Welle, die Vorderseite)
Als Gesicht wird die Vorderseite der Welle bezeichnet.

Line-Up
(Wartezone)
Der Line-Up ist der Bereich, in dem Wellen zu brechen beginnen und sich die Surfer aufhalten, um ihren Wellenritt zu starten.

Peahi/Jaws
(Küstenabschnitt auf Maui, Hawaii)
An dem Küstenabschnitt auf der Nordseite der Hawaiianischen Insel Maui bricht die kraftvollste und größte Welle der Welt. Diese ist weltberühmt durch Filme wie James Bond, Step into Liquid, Riding Giants oder Jumper.

Towsurfen: Water Rescue
(Wasserrettung)
Bei einem Water Rescue wird ein gestürzter Surfer von seinem eigenen Tow-Partnern oder von anderen Rettern so schnell wie möglich aus der Gefahrenzone der brechenden Wellen gerettet.

Towsurf-Team
(Team aus einem Surfer einem Jetskipiloten und einem Rettungs-Jetskipiloten)
Ein Team besteht aus einem Surfer und einem Jetskipiloten. Dabei wechseln sich beide mit Surfen und Ziehen ab. Das dritte Mitglied ist für die Sicherheit beider Surfer zuständig.

Forecast
(Wetter- und Wellenvorhersage)
Mittels Bojen und Satellitenaufnahmen werden Wellenvorhersagen erstellt, die im Internet über spezielle Websites abgerufen werden können. Zum Beispiel: www.surfline.com

Jetski
(Motorrad fürs Wasser)
Jetskis sind Jet angetriebene Wassermotorräder

Sled
(Schlitten)
Ein Sled ist ein Rettungsschlitten, der hinter dem Jetski befestigt wird und der Bergung eines gestürzten Surfers und dem Transport von Equipment dient.

Footstraps
(Fußschlaufen)
Fußschlaufen halten den Surfer auf dem Brett, da er sonst bei hohen Geschwindigkeiten vom Brett fallen würde.

Lifejacket
(Auftriebsweste aus Schaumstoff)
Eine Schaumstoffweste die den nötigen Auftrieb des Surfers gewährleistet, um bei einem Sturz leichter an die Wasseroberfläche zu gelangen.

Tow-Rope
(Zugseil)
Das Tow-Rope (13m) ist mit einem Ende am Jet-Ski befestigt, am anderen Ende befindet sich ein Griff, an dem sich der Surfer festhält, wenn er in die Welle gezogen wird.

Tube
(Tunnel)
Als Tube bezeichnet man den Wellentunnel, der sich bildet, wenn eine Welle ihren Kamm nach vorne wirft.

Cutback/Topturn
(Wende am höchsten Punkt einer Welle)
Der Surfer fährt eine Drehung auf dem Kamm der Welle, um zurück zum Tal der Welle zu gelangen.

Bottomturn
(Wende am tiefsten Punkt einer Welle)
Der Surfer macht eine Drehung im Tal der Welle zum Kamm hin

Aerial/Air
(Sprung)
Sprung über den brechenden Teil der Welle

Wipe-Out
(Sturz)
Sturz eines Surfers in der Welle